Handy kontrolle kinder

Mit wem telefoniert die Tochter die ganze Zeit? Auf welchen Internetseiten treiben sich die Kinder herum? Die Erwachsenen möchten ihre Schützlinge in Sicherheit wissen und sie vor schlechten Einflüssen aus dem Internet bewahren. Wer trotzdem eine gewisse Kontrolle über die Handy-Nutzung der Kinder haben möchte, kann eine spezielle App einsetzen.

Das Prinzip ist einfach: Kind und Eltern laden die App auf ihre Handys, diese sind dann miteinander verbunden. Je nach Applikation haben die Eltern anschliessend verschiedene Möglichkeiten, auf das Handy des Kindes Einfluss zu nehmen. Zum Beispiel:. Gerade die im letzten Punkt aufgeführten Optionen sind zu allerdings zu hinterfragen, da sie einen massiven Eingriff in die Privatsphäre des Kindes bedeuten.

Damit eine Aussage über deren Qualität gemacht werden konnte, wurden sie verglichen mit der jeweiligen kostenpflichtigen Version und anderen Bezahl-Apps. Die nützlichsten Funktionen sind bereits mit der Gratis-Ausführung erhältlich. Allerdings sind nicht alle kostenlosen Versionen zu empfehlen: Von den zehn getesteten Gratis-Apps schnitten zwei schlecht ab und vier durchschnittlich.

Lediglich vier konnten mit einer guten Punktzahl trumpfen. Und das sind sie:. Google Family Link Bewertung: 66 von Punkten Bemerkungen: Einfach zu bedienen, viele nützliche Funktionen, kann von den Kindern nicht umschifft werden. Auch fehlt eine Ortungsfunktion.

Eine riesige Auswahl an Überwachungsfunktionen für soziale Netzwerke?

Hier geht es zu allen Tests. Zusätzlich verfügt die App über eine gute Protokollierung der besuchten Internetseiten, das Konfigurieren der App ist allerdings zeitaufwändig. Und: Die Sperrung von Apps ist nur nach Altersgruppen möglich. Die Apps sind kostenlos, während des Spieles aber locken kostenpflichtige Optionen.

Im Spielrausch ist so rasch viel Geld verspielt. Einfach und unkompliziert mit Ihrem Social Media Account anmelden. Wir senden Ihnen anschliessend einen Link, über den Sie ein neues Passwort erstellen können. Oh Hoppla! Es ist ein technischer Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch ein Mal oder kontaktieren Sie unseren Kundendienst.

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Goldene Regeln für Kinder von Smartphone & Tablet – SCHAU HIN!

Zu viele Versuche. Bitte fordern Sie einen neuen Code an oder kontaktieren Sie unseren Kundendienst. Mobilnummer ändern. Code erneut anfordern. Diese Mobilnummer wird bereits verwendet. Die maximale Anzahl an Codes für die angegebene Nummer ist erreicht. Es können keine weiteren Codes erstellt werden. Benutzerdaten anpassen. Passwort ändern. Wird einem eigenen noch minderjährigen Kind ein Smartphone überlassen, müssen die Eltern die Verwendung dieses Mobilfunkgerätes beaufsichtigen. WhatsApp übermittelt Informationen zu den im Adressbuch hinterlegten Personen an die dahinterstehende Betreiberfirma.

Daraus können Unterlassungs- und Schadenersatzansprüche, die durch das Kind entstehen, ausgelöst werden. Der Kindesvater verbringe die Wochenenden nicht mit dem Kind, sondern kümmere sich nur um andere Dinge und lasse den Sohn häufig alleine. Der Sohn verfüge über ein eigenes Smartphone, auf dem WhatsApp installiert sei, was auch der Kindesmutter bekannt sei.

Das Kind verfüge über etwa 20 Kontakte, zu denen er mehr oder weniger intensiven Kontakt pflege.

Die besten Kontroll-Apps für Android

Im vorliegenden Falle sah das Gericht eine Gefahr für das Vermögen des Kindes, da die Nutzung von WhatsApp laufend von ihm praktiziert werde und von seinen Eltern ohne jegliche Vorkehrung geduldet wird. Das Kind könne als Nutzer durch andere Personen aufgrund eines rechtswidrigen Verhaltens abgemahnt oder zur Unterlassung aufgefordert werden.

Zudem bestehe die Gefahr eines "deliktischen Verhaltens". Die Befugnis zur Datenweitergabe sei jedoch aufgrund der nicht erfolgten Erörterungen durch die Eltern nicht vorhanden. Die Nutzungsbedingungen von WhatsApp seien mittlerweile sogar in deutscher Sprache abrufbar. Daneben gibt jeder Nutzer bei Aktivierung beziehungsweise Ersteinrichtung die Bestätigung ab, dass er dazu befugt sei, diese Daten für WhatsApp bereitzustellen.

Nach Einschätzung des Gerichtes seien die bei Installation einer Software oder App bestehenden Nutzungsvereinbarungen oder AGBs langwierig, komplex und rechtlich anspruchsvoll, sodass diese von einem durchschnittlichen Nutzer oft nicht verstanden werden, aber dennoch durch "Klicken" oder "Wischen" akzeptiert werden.

Das Gericht kommt zu der Überzeugung, dass die meisten Nutzer die von WhatsApp aufgestellten Bedingungen erst gar nicht zur Kenntnis nehmen. Ebenfalls scheide eine konkludente Einwilligung aus, da keine Informations- und Wissensbasis des Durchschnittsnutzers vorhanden sei, durch die er eine bewusste konkludente Willenserklärung zur Weitergabe der Daten an WhatsApp durchführen könne.

Im Rahmen der gerichtlichen Anhörung wurden dem Kind die Bedeutung der Begriffe "Datenweitergabe" und "Datenschutz" und die jeweiligen Hintergründe kindgerecht erläutert. Das Kind verstand diese auch und konnte während der Anhörung erklären, dass er über die App keine Datenweitergabe gewollt habe.

Die entsprechende Zustimmungserklärung zu den Rechten von WhatsApp und die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen habe es selbst vor der Installation nicht gelesen. Es wurde zudem festgestellt, dass das Kind in der Lage sei, die ihm dargelegten Umstände nachzuvollziehen und zu begriffen.

Es habe verstanden, dass es nicht über Daten Dritter verfügen darf, solange keine Zustimmung des Erziehungsberechtigten vorliegt. Ein möglicher Geschädigter darf somit gegen den Aufsichtspflichtigen, also hier die Kindesmutter, aber auch gegen das Kind selbst vorgehen. Diese Problematik wurde dann mit den Kindeseltern erörtert. Die Kindesmutter legte eine Liste der auf dem Smartphone vorhandenen Kontakte vor, wobei es sich in dem gerichtlichen Verfahren lediglich noch um elf persönliche Kontakte handelte, die überwiegend Klassenkameraden und gleichaltrige Freunde betrafen.

Die Kindesmutter erhielt vom Gericht den Hinweis, dass es Aufgabe der Eltern sei, Handlungen noch minderjähriger Kinder zu überschauen und sie vor Gefahren sowohl im analogen als auch im digitalen Bereich zu schützen. Im vorliegenden konkreten Fall sei tatsächlich keine Erlaubnis zur Datenübermittlung durch WhatsApp von den gespeicherten Kontakten des Sohnes nicht eingeholt worden.

Demnach besteht für das Kind ein Risiko in Bezug auf eine deliktische Handlung und der damit verbundenen Gefährdung des Vermögens. Eine deliktisch handelnde Person, die rechtlich gesehen ihr Verhalten zu verantworten hat, kann folglich abgemahnt und gem. Im Verfahren legte jedoch der Kindesvater dar, dass er keinen hinreichenden Kontakt zu seinem Kind hatte.

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Folglich konnte er nichts von den Adressbuchkontakten erfahren und für eine dauerhafte Absicherung sorgen. Zudem habe der Kindesvater die technische Wirkweise von WhatsApp nicht richtig verstanden.

Auch der Kindesmutter war die Reichweite und rechtliche Problematik der Datenweitergabe nicht bewusst. Dennoch war ihr nicht Recht zu geben, dass die Angelegenheit nicht schlimm sein könne. Das Gericht ging in diesem Fall davon aus, dass die Kindesmutter der vorliegenden Gefahr nicht effizient begegnen konnte. Wer diesen Dienst nutzt, leitet nach dessen Vorgaben hauptsächlich Daten der im eigenen Adressbuch eingetragenen Kontakte an das hinter dem Dienst stehende US-amerikanische Unternehmen.

Wer eine Datenfreigabe durch die Nutzung des Anbieters zulässt, ohne die von den im eigenen Adressbuch gespeicherten Kontaktpersonen erforderliche Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht diesen Personen gegenüber eine deliktische Handlung. Er läuft Gefahr, von den betroffenen Personen abgemahnt zu werden.

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Serie: Kindersicherungs-Apps im Check

In diesem konkreten Fall ordnete das Gericht an, dass durch die Eltern oder den sorgeberechtigten Elternteil von allen Kontaktpersonen, die im Account von WhatsApp aufgelistet sind, eine schriftliche Zustimmungserklärung zu fordern ist. Ist diese Einholung nicht innerhalb von zwei Monaten möglich, muss die Anwendung vom Handy gelöscht werden. Sie erhielt die Auflage, sich auf der Internetseite "Klicksafe" über Sicherheit im Netz und zum Thema digitaler Mediennutzung weiterzubilden.

Die Mutter wurde sogar verpflichtet, monatlich wenigstens drei Berichte nach ihrer Wahl vollständig zu lesen. Die gleiche gesetzliche Norm gilt auch, wenn das Vermögen eines Kindes in Gefahr ist. AG Bad Hersfeld, Beschluss von Überlassen Eltern ihrem minderjährigen Kind ein digitales 'smartes' Gerät z. Smartphone zur dauernden eigenen Nutzung, so stehen sie in der Pflicht, die Nutzung dieses Geräts durch das Kind bis zu dessen Volljährigkeit ordentlich zu begleiten und zu beaufsichtigen.

Verfügen die Eltern selbst bislang nicht über hinreichende Kenntnisse von 'smarter' Technik und über die Welt der digitalen Medien, so haben sie sich die erforderlichen Kenntnisse unmittelbar und kontinuierlich anzueignen, um ihre Pflicht zur Begleitung und Aufsicht durchgehend ordentlich erfüllen zu können. Wer den Messenger-Dienst "WhatsApp" nutzt, übermittelt nach den technischen Vorgaben des Dienstes fortlaufend Daten in Klardaten-Form von allen in dem eigenen Smartphone-Adressbuch eingetragenen Kontaktpersonen an das hinter dem Dienst stehende Unternehmen.

Wer durch seine Nutzung von "WhatsApp" diese andauernde Datenweitergabe zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden.

Die Kindesmutter hat dem Gericht jeweils bis zum Die Kindesmutter wird hierzu verpflichtet, monatlich mindestens drei Themen-Berichte nach ihrer freien Wahl vollständig zu lesen dies unter der Internet-Adresse URL www. Die Kosten des Verfahrens hat die Kindesmutter zu tragen. Der Verfahrenswert wird auf 1. Gründe I. Die Ehe der Kindeseltern ist seit rechtskräftig geschieden. Alexander lebt bei der Kindesmutter. Der Kindesvater erläuterte in dem Zusammenhang noch, dass er seinen Sohn blockiert habe, da dieser ihm unschöne Texte geschickt habe, insbesondere dem Kindesvater hierüber Vorwürfe gemacht habe.

Er erklärte, er könne sich künftige Kommunikation mit seinem Sohn über Messenger nun auch wieder vorstellen, habe zwischenzeitlich aber ein neues Smartphone und nun sei sein Sohn nicht mehr in der Liste bei "WhatsApp" mit drin, und er wisse gar nicht, wie er das hin bekomme, dass sein Sohn wieder dort auftauche. Die Umstände im Hinblick auf diese digitale Nutzung durch das Kind sind im hiesigen Verfahren weiter überprüft worden. Das Kind Alexander ist dazu weiter angehört worden.

Er hat hierbei erläutert, dass er das Smartphone etwa im Dezember gleichsam als Ableger von seinem älteren, heute jährigen Bruder erhalten habe. Dieser habe sich ein neues, besseres Smartphone gekauft und das alte Gerät damals ihm überlassen, wobei er es sporadisch immer nochmal an den Bruder herausgeben müsse, wenn dieser daran z. Der Bruder habe das Smartphone seinerzeit technisch zurückgesetzt und es gemeinsam mit Alexander neu eingerichtet.

Es wurden dazu Apps für Alexander neu installiert. Hier sei auch die App "WhatsApp" mit dabei gewesen, die Alexander seither nutze. Alexander wurden in der Kindesanhörung in altersgerechter Sprache die Begriffe Datenweitergabe und Datenschutz sowie Hintergründe hierzu erläutert.

Diese Erläuterungen hat Alexander für sich erkennbar verstanden und konnte während der Anhörung rasch selbst treffende Analogien bilden. Es ist ihm weiter altersgerecht erklärt worden, in welcher Form und in welchem Umfang eine Datenweitergabe von seinem Smartphone über die Applikation "WhatsApp" ab dem Moment der Installation laufend automatisiert erfolgt ist.

Hierzu erklärte Alexander, eine derartige Datenweitergabe über diese App habe er von sich aus gar nicht gewollt. Die Zustimmungserklärung zu den technischen App-Rechten von "WhatsApp" sowie die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen dieses Messenger-Dienstes habe er vor der Installation selbst nicht gelesen. Eventuell habe dies sein damals jähriger Bruder getan, welcher die betreffenden Dialoge dann jedenfalls auch im Rahmen der Installation bzw. Einrichtung bestätigt hat. Die Angelegenheit ist mit den Kindeseltern weiter erörtert worden.

Es ist mit diesen gleichfalls über die Thematik der eigenmächtigen Weitergabe fremder Daten und der damit verbundenen Verletzung von Rechten anderer Personen intensiv gesprochen worden. Die Kindesmutter hat eine Liste mit allen von Alexander auf dem Smartphone vorgehaltenen Kontakten vorgelegt und die persönliche Beziehung des Kindes zu diesen Kommunikationspartnern angegeben.

Im hiesigen Verfahren wurden lediglich noch 11 persönliche Kontakte angeführt, dies überwiegend gleichaltrige Freunde und Klassenkameraden 4. Der Kindesvater war nicht mehr hierunter. Die Kindesmutter erklärte, grundsätzlich über die Nutzung der Smartphones ihrer Kinder zu wachen. Jedoch erklärte sie andererseits, dass sie ihr eigenes Smartphone für die Installation von Apps o.

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Der Kindesmutter wurde dazu der Hinweis erteilt, dass es allerdings mit Blick auf die elterliche Sorge Aufgabe der Eltern ist, die Handlungen ihrer noch minderjährigen Kinder so weit qualifiziert zu überschauen, dass sie sie vor Gefahrsituationen - gleich ob im analogen oder im digitalen Bereich - grundsätzlich schützen und ihnen unterstützend zur Seite stehen können, wenn hierzu Bedarf besteht.

Die Kindesmutter zeigte sich im Hinblick auf die rechtlichen Probleme um diese Art der Datenweitergabe an derart aktiv datensammelnde Apps wie "WhatsApp" grundsätzlich verständig, insbesondere nach nochmal direkter Erklärung durch ihre Anwältin. Eine Erlaubnis zu dieser andauernden Datenübermittlung via "WhatsApp" sei von den im Smartphone gespeicherten Kontaktpersonen ihres Sohnes tatsächlich nicht eingeholt worden. Das zuständige Jugendamt ist am Verfahren beteiligt worden.

Durch die vorgefundene Nutzung der Applikation WhatsApp, wie sie hier durch das Kind Alexander laufend praktiziert und von seinen Eltern ohne weitere Vorkehrungen geduldet wird, ist eine Gefahr für das Vermögen des Kindes gegeben. Denn es besteht bei derartiger, unbedarfter und nicht weiter rechtlich abgesicherter Nutzung von WhatsApp die konkrete Gefahr, dass das Kind als Nutzer wegen i. Über unsere Dienste Registrierung. Du musst dich für unsere Dienste registrieren und dafür korrekte Daten verwenden, deine aktuelle Mobiltelefonnummer angeben und diese im Falle einer Änderung unter Nutzung unserer In-App-Funktion "Nummer ändern" aktualisieren.

Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen, damit wir unsere Dienste anbieten können. Datenschutzrichtlinie und Nutzerdaten Hierzu gehören zum Beispiel die Arten an Informationen, die wir von dir erhalten und sammeln, und wie wir diese Informationen verwenden und teilen. Deine Lizenz gegenüber WhatsApp. WhatsApp Inc. Informationen, die wir sammeln WhatsApp erhält bzw.

Dies geschieht unter anderem, wenn du unsere Dienste installierst, nutzt oder auf sie zugreifst. Informationen, die du zur Verfügung stellst Deine Account-Informationen. Um einen WhatsApp-Account zu erstellen, gibst du deine Mobiltelefonnummer an. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Nummern zur Verfügung zu stellen. Informationen Dritter Von anderen bereitgestellte Informationen über dich. Wir erhalten Informationen von anderen Personen, die möglicherweise auch Informationen über dich enthalten.

Wenn beispielsweise andere Nutzer, die du kennst, unsere Dienste nutzen, stellen sie möglicherweise deine Telefonnummer aus ihrem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung genauso wie du möglicherweise ihre zur Verfügung stellst , senden sie eine Nachricht an dich oder an Gruppen, denen du angehörst, oder sie rufen dich an. Verwendung deiner Informationen durch uns Wir verwenden alle uns zur Verfügung stehenden Informationen als Unterstützung dafür, unsere Dienste zu betreiben, anzubieten, zu verbessern, zu verstehen, zu individualisieren, zu unterstützen und zu vermarkten. Unsere Dienste.

Wir betreiben unsere Dienste und stellen sie bereit; dazu gehören auch das Anbieten eines Kunden-Supports und die Verbesserung, Instandsetzung und Individualisierung unserer Dienste. Wir verstehen, wie Menschen unsere Dienste nutzen, und wir analysieren und verwenden die uns zur Verfügung stehenden Informationen, um unsere Dienste zu bewerten und zu verbessern, neue Dienste und Funktionen zu erforschen, zu entwickeln und zu testen Informationen, die du teilst bzw.

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Deine Kontakte und Sonstiges. In technischer Hinsicht wird diese "Datenbrücke" zugunsten von WhatsApp in der Folge derart verwirklicht, dass die App bei ihrer Aktivierung -inklusive der hierbei zwingenden Bestätigung der AGB von WhatsApp - nach der Installation ins Betriebssystem des Smartphones eingreift, in welchem die App im Systembereich in der Rechteverwaltung des Betriebssystems von z. Lesezugriff sowie Übertragungsmöglichkeit ins Internet in Bezug auf das komplette Adressbuch auf dem Smartphone oder auch Tablet erhält.

Es wird dann sofort bei der ersten für den Nutzer möglichen Verwendung von WhatsApp das vollständige Adressbuch des Nutzers auf dem eigenen Smart-Gerät ausgelesen, und sämtliche dabei erlangten und kopierten Datensätze werden via Internetverbindung an den Betreiber WhatsApp Inc. Dies kann von den Kindeseltern vorliegend auch einmal anschaulich in einem Netzvideo der Stiftung Warentest nachvollzogen werden, siehe unter: www.

Was indes in der real-analogen Welt - Abschreiben aller Kontaktdaten - geradezu absurd erscheint und durchschnittlich Dutzende Minuten dauern würde, erfolgt bei der Ersteinrichtung von WhatsApp mittels digitalem Auslesen, Kopieren und Übertragen ins Internet bei hinreichend schneller Online-Verbindung in nur wenigen Sekunden, wird vom Nutzer somit faktisch auch kaum wahrgenommen.

Die Kontakteliste des Smartphones kann technisch dann jedes Mal mit den bereits von WhatsApp zuvor erhobenen und auf deren Daten-Servern gespeicherten Datensätzen dieses Nutzers abgeglichen synchronisiert werden, und evtl. So kann das System schon im Rahmen des Erst-Uploads bei der erstmaligen Aktivierung der App sofort feststellen, welche der im Smartphone hinterlegten Kontaktpersonen selbst ebenfalls die App WhatsApp installiert haben.

Diese werden dem Nutzer dann auch als aktive Kontakte, d. Bezüglich aller übrigen Kontaktpersonen, welche ihrerseits nicht über die App WhatsApp verfügen, deren Datensätze in dem Upload aber ebenfalls ungefiltert als Klardaten enthalten sind, kann WhatsApp diese Kontaktdaten gleichfalls auf seinen Daten-Servern speichern. WhatsApp kann diese Daten dann später sofort automatisch verknüpfen, sollte einer dieser Kontakte bzw. Personen zu einem späteren Zeitpunkt noch selbst die App WhatsApp ebenfalls installieren. Dadurch ist es WhatsApp zu diesem späteren Zeitpunkt dann auch möglich, bei sämtlichen anderen Nutzern, welche die Telefonnummer des später neu hinzu kommenden WhatsApp-Nutzers in ihrem Adressbuch schon gespeichert haben, diesen dann neu hinzugekommenen Kontakt auch im WhatsApp-Chat-Fenster bei den anderen Nutzern automatisch hinzuzufügen.


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Dieses künftige, fortlaufende Hinzufügen neuer Kontakte erfolgt zwingend, kann also durch den Nutzer von WhatsApp innerhalb der Applikation auch nicht verhindert oder abgewählt werden. Es realisiert sich damit eine in der App WhatsApp angelegte Zwangsvernetzung aller Nutzer, welche mittels sogenannter Klardaten Klarname und reale Telefonnummer verwirklicht wird. Das wie vor beschriebene Auslesen nebst Upload und ggf. Die vorgenannten Umstände waren in dieser Deutlichkeit vorliegend weder dem Kind Alexander noch den Kindeseltern bewusst.

Link nebst Videobericht ersehen werden kann. Indes besteht für jeden Nutzer der App WhatsApp die Möglichkeit, diese Umstände allzeit nachzuvollziehen, wenn die AGB von WhatsApp bei der Erst-Einrichtung und Aktivierung tatsächlich einmal vollständig durchgelesen werden; hilfsweise sind diese noch im Internet jederzeit abrufbar vgl. Dass dieses getan worden sei, bestätigt jeder Nutzer durch Abhaken eines entsprechenden Feldes bzw.

Bestätigen des weiteren Dialogs im Aktivierungsfenster von WhatsApp. Ohne die Bestätigung dieses Dialogs bezüglich der Nutzungsbedingungen sowie der Datenschutzrichtlinie von WhatsApp ist die App dann gar nicht nutzbar. Eine etwaige Umgehung dieses zu bestätigenden Dialogs mit den dort vollständig aufgeführten, von WhatsApp verbindlich vorgegebenen AGB ist unter den technischen Bedingungen innerhalb der App nicht möglich. Diesen Bedingungen von WhatsApp, welche die mit der App eingesetzte Zwangsvernetzung und zugehörige Datensammlung realisieren, muss jeder Nutzer von WhatsApp unbedingt, ohne Einschränkungen zustimmen, anderenfalls die Installation bzw.

Aktivierung von WhatsApp abbricht und der Nutzer von der von ihm gewünschten Verwendung von WhatsApp ausgesperrt bleibt. Aufgrund der vorgenannten Umstände begeht jeder Nutzer, damit auch vorliegend das Kind Alexander, jeweils und fortwährend eine tatbestandliche Rechtsverletzung nach geltendem deutschen Recht. Es wird hierzu argumentiert, dass der Nutzer infolge der Installation und des - in jedem Fall von ihm letztlich per Klick bestätigten, wenn auch nicht tatsächlich durchgeführten - Durchlesens der AGB von WhatsApp sich bewusst dafür entscheide, zum Mittelsmann des dahinterstehenden Unternehmens WhatsApp Inc.

Dann liege aber durch den einzelnen Nutzer auch stets eine auch- geschäftliche Verwendung von WhatsApp, mindestens im Sinne von deren vorgegebenen Geschäftszwecken mit vor, für die der Nutzer als nicht-öffentliche Stelle i. Die pauschale Verknüpfung, welche die erstgenannte Ansicht zwischen der - ggf. Vielmehr müsse in jedem einzelnen Fall zunächst genau besehen werden, welche tatsächliche Verwendung der App durch den Nutzer gegeben ist. Es müssten für eine betreffende Anwendbarkeit i. Hiernach wäre eine betreffende geschäftliche Nutzung in jedem Fall dann anzunehmen, wenn beispielsweise Versicherungsmakler oder -berater, Rechtsanwälte, Kundenbetreuer einer Bank, Lehrer, u.

Personen, welche nach ihrem Berufsbild jeweils typischerweise mit den Daten aus einem "Kundenstamm" umgehen, die Datensätze Namen und Telefonnummer n ihrer Klienten, Kunden, Mandanten, Schüler etc. BDSG einschlägig sein können. Das Gericht folgt wegen der besser nachvollziehbaren Argumentation und der auch praktisch überzeugenden Abgrenzung hier der letztgenannten Auffassung. Das Kind agiert bei seiner Nutzung der App in rein privaten Angelegenheiten.

Doch auch in diesem Fall ist durch die Nutzung eine Rechtsverletzung gegenüber anderen Personen festzustellen. Damit verletzt das Kind das Recht auf informationelle Selbstbestimmung all jener betroffenen Personen. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist ein vom Bundesverfassungsgericht aus Art.

Dieses Recht gewährt jedem Grundrechtsinhaber die Befugnis, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Sachverhalte offenbart werden vgl. Härting, Internetrecht, 5. Dieses Rechtskonstrukt ist auch im Bürgerlichen Recht als Schutzrecht i. Palandt, Kommentar zum BGB, Dies sind per se Daten, die nicht jedermann offen zur Verfügung stehen bzw.

Für Personen, welche nach ihrer freien Entscheidung diese Daten nicht veröffentlichen bzw.


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In Bezug auf die preisgegebene Telefonnummer folgt dies schon daraus, dass bei Kenntnis einer persönlichen Telefonnummer für andere Personen dann stets die Möglichkeit besteht, über diese Nummer den Inhaber direkt zu kontaktieren und damit per Telefonie oder Sprachnachricht oder Textbotschaft, jederzeit stärker in dessen persönliche, private Sphäre einzudringen, als es ohne Kenntnis der Nummer möglich wäre.

In der Folge ist in Deutschland jeder Internetnutzer oder App-Nutzer nach den Voraussetzungen dieser Vorschrift berechtigt, sich bei entsprechenden Diensten anstelle seines Klarnamens auch mit einem Pseudonym, d. Die danach gegebene Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung durch den jeweiligen Nutzer, hier des Kindes, wird vorliegend mindestens fahrlässig verwirklicht i.